Immobilienmakler - Ausbildung und Perspektiven

Immobilienmakler sorgen dafür, dass Käufer und Verkäufer von Immobilien zusammenfinden. Zumeist handelt es sich um selbständige Gewerbetreibende, die Häuser und Wohnungen gegen Provision zum Verkauf oder zur Vermietung anbieten. Beauftragung und Bezahlung des Maklers werden vertraglich geregelt. Meistens werden Immobilienmakler vom Verkäufer bzw. Vermieter beauftragt und vom Käufer bzw. Mieter bezahlt. Vor allem in großen Städten ist die Vermittlung von Wohn- und Mietraum ein Gewerbe mit Zukunft.

Die Zugangsvoraussetzungen zum Beruf des Immobilienmaklers gestalten sich erstaunlich offen, denn es handelt sich um keinen Ausbildungsberuf. Prinzipiell kann sich jeder, der eine Erlaubnis nach §34c der Gewerbeordnung erhält, als Immobilienmakler selbständig machen. Hierzu muss neben fachlichen Qualifikationen vor allem Vertrauenswürdigkeit nachgewiesen werden. Erforderlich sind ein einwandfreies politisches Führungszeugnis und der Nachweis, dass man sich in keinem Insolvenzverfahren befindet. Die Gebühren für die Zulassung sind lokal unterschiedlich -  so ist etwa eine Zulassung in München deutlich teuer als im Taunus.

Der klassische Weg zur Karriere als Immobilienmakler ist, eine Berufsausbildung in der Immobilienbranche zu absolvieren, um dort das Arbeitsfeld und die rechtlichen Rahmenbedingungen kennenzulernen. Angebote von renommierten wie etwa zu einer Ausbildung bei der Deutschen Annington gilt es in dieser Phase im Auge zu behalten, denn sie können sich im Lebenslauf gut machen und so zur weiteren Karriere beitragen. Anschließend empfiehlt es sich, eine Weiterbildung zum Immobilienmakler zu machen. Diese werden von Berufsakademien und Bildungseinrichtungen sowie von den örtlichen Industrie- und Handelskammern angeboten.

Weiterbildungskurse zum Immobilienfachwirt behandeln unter anderem rechtliche Themenbereiche Miet- und Vertragsrecht sowie Immobilien- und Maklerrecht sowie Immobilien-Marketing und Immobilien-Management. Die blockweise abgehaltenen Kursveranstaltungen haben einen Umfang von 100 bis 300 Stunden. Bei der Wahl der Kurse und der Ausbildungseinrichtungen ist darauf zu achten, dass ein anerkannter Nachweis, zb. in Form einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer, erworben werden kann. Weiterbildungskurse zum Immobilienmakler kosten bis zu 3.000 Euro, sind aber steuerlich absetzbar und werden von der Agentur für Arbeit gefördert.

Weitere Perspektiven für Immobilienmakler und Immobilienfachwirte ergeben sich über eine entsprechende Fortbildung auch im Finanzsektor, wo sich Verwalter von Immobilienbasierten Investmetfonds regelmässig qualifiziertes Personal bemühen. So bietet etwa das Tübinger Emissionshaus Fairvesta in Zusammenarbeit mit der Deutschen Immobilien-Akademie der Uni Freiburg Studiengänge für Immobilienwirtschaft, die thematisch und organisatorisch auf berufstätige Praktiker zugeschnitten sind. Die Abschlüsse verfügen über eine hohe Akzeptanz in der Wirtschaft und ermöglichen langfristig auch Zugang zu Führungspositionen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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