Ernährungsberater - Ausbildung und Perspektiven

Die Nahrungsmittelversorgung in den westlichen Industrieländern ist generell als sehr gut zu bezeichnen - Selbst ohne Importe könnte sich die deutsche Bevölkerung komplett selbst versorgen ohne Mangel zu leiden. Diese Versorgungssituation hat allerdings auch gravierende Nachteile: bereits im Jahre 2009 waren laut einer Statistik ganze 51% der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig - Tendenz steigend. In der Folge ist ein erheblicher Anstieg im Bereich der chronischen Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes Typ2, Herzkranzgefäßerkrankungen, Fettleibigkeit und Krebs zu erwarten. Parallel zu dieser Entwicklung wächst der Markt für so genanntes "Functional Food" stetig, eine Verbesserung der Problematik ist nicht in Sicht.

Aufgabe des Ernährungsberaters ist es, Wissen über gesunde Ernährungsweisen im Allgemeinen und bei spezifischen Störungen oder ernährungsbedingten Krankheiten zu vermitteln. Hierbei steht der Ernährungsberater in engem Kontakt mit den behandelnden Ärzten, z.B. um die bei Typ-2 Diabetikern durch Blutzuckermessungen ermittelten Werte mit entsprechenden Ernährungsplänen in Einklang zu bringen. Hat der Ernährungsberater keinen heilberuflichen Hintergrund, darf er keine Maßnahmen mit bereits kranken Personen durchführen. Da die Voraussetzung für die zweijährige Ausbildung eine Berufspraxis von mindestens einem Jahr ist, kann man die gesamte Ausbildungszeit auf drei Jahre beziffern. Interessenten sollten Allgemeinwissen in den Bereichen der anorganischen und organischen Chemie, Epidemiologie, Mathematik, Physik, Biochemie, Biologie, Genetik, Anatomie und Mikrobiologie mitbringen. Dazu kommen Ernährungswissenschaft, Lebensmittelwirtschaft, Ernährungsmedizin, Diätetik, Ernährungspsychologie, Ernährungssoziologie, Beratung und Kommunikation

Die Einsatzgebiete nach einer abgeschlossenen Ausbildung sind zahlreich. Wellnesshotels und Fitness-Studios mit Qualitätsansprüchen kommen heute ohne Ernährungsspezialisten praktisch nicht mehr aus. Grund dafür sind nicht zuletzt Einrichtungen wie Personaltraining München, die schon seit Jahren mit integralen Konzepte arbeiten, die gezielt körperlich-sportliche, psychologisch-mentale und ernährungstechnische Aspekte gleichermassen berücksichtigen  und in auf die Bedürfnisse ihrer einzelnen Kunden abgestimmten Plänen umsetzen. Körperliche Fitness als Massenware ohne entsprechende therapeutische und ernährungswissentschaftliche Hintergründe ist als Trend rükläufig.  Für Fitnesstrainer stellt eine Ausbildung zum Ernährungsberater somit eine immer wichtiger werdende Kompetenzerweiterung dar - umgekehrt finden Ernährungsberater im Bereich Personal Training - nach entsprechender Fortbildung - ein attraktives Betätigunsfeld. Darüber hinaus bieten Volkshochschulen, Altenheime, Krankenkassen, Gesundheitsunternehmen, Fachpraxen, Ärztehäuser oder Sportverbände ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten mit guten Aussichten auf Erfolg.

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