Assistent im Gesundheitstourismus - Ausbildung und Perspektiven

Die Verbindung von Gesundheit und Urlaub nimmt in der Tourismusbranche an Bedeutung zu. Wellness- und Gesundheitsurlaub sind diejenigen Sparten in der Tourismusindustrie, die gegenwärtig die höchsten Zuwachsraten verzeichnen. Im Bereich von Kur- und Wellnesseinrichtungen werden Assistenten für Gesundheitstourismus eingesetzt, die Urlauber in Gesundheitsfragen beraten, Kur- und Wellnesspläne entwerfen und umsetzen sowie Bäder, Kur- und Wellnesseinrichtungen betreuen.

Berufsbild 
AssistentInnen für Gesundheitstourismus bzw. medizinischen Tourismus arbeiten in der gesundheitstouristischen Branche. Zu ihren Aufgaben gehörten die Planung, Organisation, Durchführung und Vermarktung von touristischen Gesundheits- und Wellnessmaßnahmen. Typische Arbeitsfelder von AssistentInnen für Gesundheitstourismus sind u.a. Gesundheitshotellerie, Kureinrichtungen, Fremdenverkehrsämter, Tourismusverbände, Freizeiteinrichtungen, Bäder und Thermen. In all diesen Bereichen werden Fachkräfte benötigt, um gesundheitstouristische Angebote kompetent zu planen, zu entwickeln, zu vermarkten und umzusetzen. Neben Kenntnissen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit, ist vor allem eine kundenorientierte Kommunikation Voraussetzung. Zum Beratungsspektrum gehört auch der Bereich der Schönheitschirurgie, von usw., daher sind in der Praxis auch zu Themen wie Hautstraffung oder Fettabsaugung gute Fachkenntnisse erforderlich - etwa um Kunden bei Sichtung und Auswahl von Angeboten behilflich zu sein oder um rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen zu erläutern. AssistentIn für Gesundheitstourismus ist ein staatlich anerkannter Abschluss, der an Berufsfachschulen erworben werden kann. In Bayern, Berlin, Baden-Württemberg und Brandenburg stehen zudem Ausbildungsgänge an privaten Berufsfachschulen zur Verfügung. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre.

Die Zugangsvoraussetzungen und Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung zum/zur AssistentIn für Gesundheitstourismus erfolgt an den Berufsfachschulen nach internen Regelungen und Vorgaben der Bundesländer. Daher unterscheiden sich die Zugangsvoraussetzungen und der Lehrplan zwischen den einzelnen Bundesländern und Schulen. Meistens wird ein mittlerer Schulabschluss vorausgesetzt. Die Ausbildung zum/zur AssistentIn umfasst drei Schwerpunkte: Zum Fachbereich gesundheitsfördernder Tourismus gehören die Fächer Fitness, Sport, Gesundheit, Ernährung und Wellness. Darüber hinaus werden im zweiten Schwerpunkt Kenntnisse in den Bereichen Tourismus und Marketing vermittelt. Der dritte Schwerpunkt liegt auf den kaufmännischen Grundlagen und orientiert sich an kaufmännischen Berufsbildern. Zudem werden zwei Fremdsprachen unterrichtet. Zur Ausbildung gehören des Weiteren Schulungen in fachspezifischer EDV, Kommunikation und Verkauf.

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